Rechtzeitig zum Beginn der Gartensaison erscheint „Der kultivierte Gärtner“ (19. Februar) von Stefan Rebenich. Ein wunderschön gestaltetes Gartenbuch, das die Magie des Gartens und des Gärtnerns in allen unterschiedlichsten Aspekten einfängt.
Dazu führt uns der Autor durch die reichhaltige Geschichte bekannter europäischer Gärten, liefert Einblicke in die kulturelle Wertigkeit von kultivierter Natur und zeigt auf, wie sehr das Gärtnern an der musischen und individuellen Entwicklung einer Gesellschaft beteiligt sein kann.

Zum Buch
Stefan Rebenich, leidenschaftlicher Gärtner und Gartenjournalist von Rang, führt uns auf eine unterhaltsame wie informative Reise durch die Welt der Gärten: Sachkundig präsentiert er elegante Pflanzenporträts und zeigt uns den ganzen Reichtum der Gartenfreuden. Unter der Führung dieses Kenners erkunden wir bekannte und weniger bekannte Gartenparadiese in Europa und Übersee. Auf höchst originelle Weise zeigt er, welche beeindruckenden Spuren die Sehnsucht nach Gartenlandschaften in der Geschichte der Menschheit hinterlassen hat – von den frühen Hochkulturen bis in unsere heutige Zeit. Und er erinnert uns daran, wie sehr Literatur und Malerei unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen des Gartens geprägt haben. Zugleich wirft der Autor einen kritischen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wie die neuen Medien und ihre Auswirkungen auf unsere Gärten. Dabei vergisst er nicht, auch manchen praktischen Rat zu geben. Ein kurzweiliges und kultiviertes Lesevergnügen über die Gartenkunst.
Der Autor
Stefan Rebenich, geboren 1961, studierte Klassische Philologie und Geschichte an den Universitäten Mannheim und Oxford. Seit 2005 lehrt und forscht er als Professor für Alte Geschichte und Rezeptionsgeschichte der Antike an der Universität Bern. Als begeisterter Gärtner schreibt er regelmäßig eine vielbeachtete Gartenkolumne für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Quelle/Foto: klett-cotta
