
Ramen, Gyoza, Okonomiyaki: japanische Spezialitäten einfach pflanzlich
Japanische und vegane Küche sind zwei Trendthemen, die ideal zusammenpassen. In „Japan vegan“ vereint Autorin Julia Boucachard beides auf authentische und zugleich moderne Weise. Sie zeigt die vielfältigen Facetten der pflanzlichen japanischen Küche, von Gerichten, die immer schon vegan waren, bis hin zu solchen, die sie vegan interpretiert. Zugleich erfahren ihre Leserinnen und Leser viel Spannendes über die japanische Küche & Kultur, eingebettet in ganz persönliche kulinarische Kindheitserinnerungen. Ein besonderer Augenschmaus sind die liebevollen Illustrationen und stilvollen Fotografien.
Essen vermag unglaublich viel über ein Land und seine Kultur zu erzählen. Wer auf diesem köstlichen Weg mehr über Japan erfahren möchte, ist bei Julia Boucachard und ihrem Buch „Japan vegan“ genau richtig. Hier vereint sie nicht nur zwei absolute Trendthemen mit viel Leidenschaft zu köstlichen Gerichten, sondern teilt auch Hintergründe zu Zutaten und Rezepten sowie persönliche Erlebnisse aus ihrer Kindheit. Ihre Mutter stammt aus Ōsaka, der Hochburg der japanischen Gastronomie, und sie gab ihre Liebe für die japanische Küche an ihre Tochter weiter. 2020 eröffnet diese das Mori Café in Paris, mit dem Ziel, die japanische Küche auf pflanzliche Art in ihrer Authentizität und Vielfalt zu präsentieren. Nachdem sie ausgiebig geforscht und experimentiert hat, wollte sie ihre Erfolgsrezepte weitergeben und schrieb ihr erstes Kochbuch.
In „Japan vegan“ sind die Rezepte nicht nur nach Saucen & Basisrezepten, Hauptgerichten, Vorspeisen & Beilagen, Streetfood sowie Süßem gegliedert, sondern auch nach Jahreszeiten. Denn diese spielen in Japan eine zentrale Rolle, der japanische Kalender zählt 72 Mikro-Jahreszeiten. Los geht es jedoch zunächst mit den wichtigsten Zutaten der japanischen Küche, die ausführlich erklärt werden. Die 70 Gerichte haben dann einige Überraschungen parat, denn neben den traditionellen Gerichten ihrer Mutter zeigt Julia Boucachard auch das in Japan verbreitete westlich inspirierte Essen, das sogenannte yōshoku. Dazu gehören etwa Wafū-Pasta, wörtlich übersetzt „Nudeln auf japanische Art“, Omuraisu, ein mit Reis gefülltes Omelette, Nikujaga, die japanische Version eines englischen Stews oder Hanbāgu, eine Art Hamburger (der Anklang an „Hamburger“ ist nicht zu überhören).
Aber auch, wer die Klassiker sucht, wird fündig: Grundrezepte für Dashi, Miso-Glasur, Teriyaki-Sauce und Udon-Nudeln machen ebenso Lust aufs Ausprobieren wie verschiedene Sushi- und Ramen-Gerichte, Onigiri, Tempura, Gyoza, Kimchi, Mochi und Bentos, die japanischen Essensboxen.
Die liebevoll zusammengestellten Rezepte werden in einer ebenso liebevollen Optik präsentiert: Illustrationen von Sanae Nicolas, einer Freundin der Autorin aus Kindertagen, verleihen dem Buch einen besonderen Charme. Stilvolle Rezeptfotografien setzen neben den Gerichten zudem handgefertigte Keramiken kunstvoll in Szene.
Quelle/Foto: Stiebner Verlag
