500 Jahre Täuferbewegung – «Die Stadt der Auserwählten» von Michael Römling erscheint am 12. August

Mit «Die Stadt der Auserwählten» erscheint – passend zum 500-jährigen Jubiläum der Täuferbewegung in Münster – ein neuer historischer Roman von Michael Römling. Münster wird dabei zur eindrucksvollen Kulisse einer religiösen Revolution, die als Aufbruch in eine bessere Zukunft beginnt – und in Willkür und Terror endete.  Vor dem Hintergrund der Wiedertäufer-Herrschaft in Münster 1534 erzählt Römling von religiösem Fanatismus, politischen Umbrüchen und einem Mann und einer Frau zwischen den Fronten…

1534: Die Bewegung der Täufer wächst von Tag zu Tag. Ihre Ideen von einer neuen religiösen Gemeinschaft, die Gerechtigkeit und Freiheit von den Zwängen der etablierten Kirche verspricht, ziehen viele an, die an den unruhigen Zeiten verzweifeln. Maria, die Schwester des Kaisers, bekämpft die Bewegung mit aller Macht. Eines Tages erteilt sie ihrem Leibwächter Jakob einen brisanten Auftrag: Er soll ein Mädchen aufspüren, das sich der Glaubensgemeinschaft angeschlossen hat. Jakob folgt ihrer Spur nach Münster, wo die Täufer unter der Führung ihres Propheten Matthys das Jüngste Gericht erwarten. Jakob gibt sich als Anhänger aus und kommt bei dem Schmied Andreas unter, einem Mitglied der Gemeinde. Während Matthys ein Terrorregime errichtet und der Bischof die Stadt belagert, verliebt sich Jakob in Katharina, die Schwester von Andreas, die an der Bewegung zweifelt. Als er erfährt, wer das gesuchte Mädchen wirklich ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Kann er sie retten, bevor die Täufer von ihrer Identität erfahren? Und kann Katharina den verblendeten Bruder zur Umkehr bewegen, bevor in der Stadt ein Blutbad angerichtet wird? 

Quelle/Foto: Rowohlt Verlag GmbH