Debütalbum „Ephemeral Memory“ von Produzent, Komponist und Multiinstrumentalist
BRATHS aka Thomas Horeczko erscheint bei Sony Music
Am 29. August erscheint mit „Ephemeral Memory“ das Debütalbum von Hip-Hop-Produzent,
Komponist und Multi-Instrumentalist Braths, aka Thomas Horeczko, bei Sony Music. Darauf
präsentiert der für seine Zusammenarbeit mit Hip-Hop Stars wie Apache 207, reezy, Nimo und
Olexesh, Chapo102, oder Ezhel bekannte Musiker eigene instrumentale Kompositionen. Miniaturen
für Soloklavier verbindet er mit gelayerten Streicherklängen und melancholischen
Orchesterarrangements zu einer eigenen, atmosphärischen Klangwelt. Viele Instrumente hat Braths
dabei selbst eingespielt, als Special Guests sind Esther Abrami und das ORF Radio-
Symphonieorchester Wien auf dem Album zu hören.
„Ephemeral Memory“ ist für den 1998 in Paris als Sohn einer sudanesischen Mutter – einer Cellistin –
und eines ukrainischen Vaters – einem Komponisten – geborenen Braths eine Hommage an die
Geschichte seiner Familie und Vorfahren. Das Album thematisiert die Migrationserfahrung seiner
eigenen Familie und die damit verbundenen, latenten Erinnerungen und komplexen Emotionen, die
über Generationen fortbestehen. Erfahrungen wie Sklaverei und die Mühe Grenzen und
Nationalitäten zu überwinden, spielen dabei eine Rolle. Braths verbindet diese Bezüge zu großen,
gesellschaftlichen Themen dabei stehts mit persönlichen Geschichten. So bezieht sich „Loango“ auf
einen ehemaligen Sklavenverschiffungshafen in der heutigen Republik Kongo und steht symbolisch
für die unzähligen Menschen, die dort aufbrachen und nie in ihre Heimat zurückkehrten. Braths
möchte mit seiner Komposition die Erfahrung dieser Menschen einfangen, ähnlich wie in „Mbongé“,
dem ersten Track des Albums. Der Titel stammt aus dem Lingala, das im Kongo und Angola
gesprochen wird, und bedeutet „Ergreifen“ oder „Festnahme“. In einem historischen oder kulturellen
Kontext ruft „Mbongé“ oft die Vorstellung hervor, dass eine Person entführt oder gefangen
genommen wird. „Das hängt mit meiner Familiengeschichte zusammen, besonders mit meinem Großvater.
Er kam im Alter von acht Jahren nach Algerien – ohne Erinnerungen, ohne Familie und ohne Wissen über
seine Herkunft,“ erklärt Braths.
Seine Sicht auf die Beziehung zwischen historischen Ereignissen und persönlichen Erfahrungen auch
über größere Zeiträume hinweg, benennt Braths im Stück „Momentum“. Er bezieht sich dabei auf die
französische Bedeutung des Wortes, welche einen Bewegungsimpuls bezeichnet, der sich auf die
kontinuierliche Entwicklung einer Handlung bezieht. So hat Braths auch mit Blick auf seinen Sohn
„Amaël“ bereits dessen Zukunft vor Augen. Die nach ihm benannte Komposition basiert auf der ersten
Audioaufnahme, die Braths von ihm beim Schaukeln im Park gemacht hat. Er erklärt: „Dieser Titel
spiegelt eine Mischung aus Glück und Melancholie wider. Glück, meinen Sohn zu sehen, die Person, die ich
auf dieser Welt am meisten liebe, und Melancholie, weil jeder Moment, den wir jetzt gemeinsam verbringen, bald der Vergangenheit angehört. Am Ende ist dieses Lied für mich eine Erinnerung daran, jede einzelne
Sekunde, die ich mit ihm verbringe, wertzuschätzen.“
„Ephemeral Memory“ erscheint auf Vinyl und digital in Stereo und Dolby Atmos am 29. August
2025.
Quelle/Foto: Sony Music Germany
