Der hochintelligente Teenager Paul Stephens entdeckt zufällig, dass in einem streng geheimen Labor in seiner Nachbarschaft mit waffenfähigem Plutonium experimentiert wird. Der leitende Wissenschaftler des Projekts, Dr. John Mathewson, hat eine Beziehung zu Pauls Mutter, was Paul Zugang zu streng gesicherten Bereichen verschafft. Aus Protest gegen das atomare Wettrüsten und um auf die Gefahren solcher Experimente aufmerksam zu machen, stiehlt Paul das Plutonium und baut in seinem Zimmer eine funktionierende Atombombe. Ziel ist es, mit der Bombe bei einer Wissenschaftsmesse teilzunehmen und so die Öffentlichkeit aufzurütteln. „The Manhattan Project“ überzeugt als intelligenter und spannender Wissenschafts-Thriller, der auf unterhaltsame Weise ernste Themen wie Atomwaffen, Ethik und Verantwortung junger Menschen behandelt. Der Film kombiniert glaubwürdige Figuren mit einem ungewöhnlichen Plot und schafft es, Spannung, Gesellschaftskritik und jugendliches Abenteuer geschickt zu verbinden. Besonders hervorzuheben ist die starke Leistung von Christopher Collet als jugendlicher Protagonist, der mit Cleverness und Mut zum Nachdenken anregt. Ein überraschend tiefgründiger Film, der auch heute noch aktuell wirkt.Ein begabter Schüler entwendet Forschungsmaterial aus einem geheimen Nuklearbetrieb der US-Behörden und baut in spielerischen Selbstversuchen die erste private Atombombe im Kofferformat. Das entsetzte FBI setzt Scharfschützen ein, verschont aber den Jungen, um die Bombe rechtzeitig entschärfen zu können.
Quelle/Foto: PLAION PICTURES
