Haarausfall in der Perimenopause: Ursachen, Symptome – und was tatsächlich hilft
Sie bürsten Ihre Haare und bemerken mehr Haarverlust als sonst. Haare liegen auf der Kleidung, unter der Dusche, auf dem Boden. Sie fahren mit den Fingern durch Ihr Haar und fragen sich, ob es dünner geworden ist. Haarausfall kann in jedem Alter beunruhigend sein – besonders dann, wenn er scheinbar ohne ersichtlichen Grund auftritt.
Wenn Sie Ende 30 oder 40 sind, kann eine mögliche Erklärung der Haarausfall in der Perimenopause sein. Für viele Frauen ist verstärkter Haarverlust eines der ersten Anzeichen dieses Übergangs. Die Herausforderung: Die Perimenopause ist im Vergleich zu den Wechseljahren deutlich weniger erforscht. Oft werden Symptome gemeinsam betrachtet, sodass Betroffene ohne klare Orientierung bleiben.
Was ist die Perimenopause?
Die Perimenopause ist die Phase vor den Wechseljahren, in der sich der Hormonspiegel zu verändern beginnt. Bei einigen Frauen startet sie bereits in den 30ern, bei anderen erst Ende 40. Diese Phase dauert oft mehrere Jahre, bevor die Menstruation vollständig ausbleibt.
Der Hormonspiegel kann in dieser Zeit stark schwanken, anstatt gleichmäßig zu sinken. Diese Schwankungen sind für viele typische Symptome verantwortlich.
Während unregelmäßige Zyklen, Hitzewallungen, Nachtschweiß, Stimmungsschwankungen und Libidoveränderungen häufig genannt werden, betrifft diese hormonelle Umstellung zahlreiche Körpersysteme – einschließlich der Haare.
Verursacht die Perimenopause Haarausfall?
Ja. Häufige Symptome sind verstärkter Haarausfall und reduziertes Volumen. Das Haar kann feiner wirken und an Fülle verlieren. Da sich diese Veränderungen schleichend entwickeln und hormonelle Schwankungen unregelmäßig auftreten, werden sie oft mit Stress, Ernährung oder Lebensstil-Faktoren verwechselt.
Warum Haarausfall während der Perimenopause auftritt
Das Haar wächst in einem Zyklus. Zu jedem Zeitpunkt befinden sich Haare in der Wachstums-, Übergangs- oder Ruhephase.
Hormonelle Veränderungen können diesen Zyklus stark beeinflussen.
Zwei zentrale Hormone sind Östrogen und Progesteron. Beide verlängern die Wachstumsphase des Haares, wodurch es dichter und kräftiger wirkt. Sinkt ihr Spiegel, verkürzt sich diese Phase, und mehr Haare gelangen gleichzeitig in die Ruhephase.
Das dritte Hormon sind Androgene. Sie kommen bei allen Menschen vor. Wenn Östrogen und Progesteron sinken, kann das relative Androgenniveau steigen. Androgene verkürzen die Wachstumsphase zusätzlich und können die Haarfollikel verkleinern.
Das Ergebnis: verstärkter Haarausfall, geringere Dichte und reduziertes Volumen.
Wie man mit Haarausfall in der Perimenopause umgeht
Während der Perimenopause ist es oft schwierig, klare diagnostische Antworten zu erhalten. Es gibt keinen einfachen Test, der die Ursache eindeutig bestätigt. Zudem können Symptome schwanken und unregelmäßig auftreten.
Eine Hormonersatztherapie (HRT) kann helfen, typische Beschwerden der Perimenopause zu lindern. Sie sollte jedoch als Unterstützung gesehen werden, nicht als vollständige Lösung für Haarveränderungen.
Stattdessen lohnt es sich, gezielt darauf zu achten, wie das Haar auf hormonelle Veränderungen reagiert.
Eine einfache Routine zur Unterstützung der Haare
In dieser Phase ist es sinnvoll, das Haar sowohl von innen als auch von außen zu unterstützen:
Supplements: Haarkapseln oder Gummibärchen (z. B. von HAIR GAIN mit dem patentierten AnaGain™-Inhaltsstoff) können den natürlichen Haarzyklus unterstützen und zur Erhaltung gesunder Haarstrukturen beitragen.
Shampoo & Conditioner: Sanfte, silikonfreie Produkte helfen, die Haarstruktur zu stärken und Feuchtigkeit zu bewahren.
Haarmasken: Ein- bis zweimal pro Woche angewendet, können sie die Haarstruktur intensiv pflegen und die Elastizität verbessern.
Kopfhautpflege: Kopfhautprodukte wie Schäume können die Kopfhautgesundheit unterstützen und die Haarverankerung verbessern.
Trockenshampoo: Aerosol- und parabenfreie Produkte erfrischen das Haar und sorgen für Volumen zwischen den Wäschen.
Wann sollten Sie sich Sorgen machen?
Veränderungen während der Perimenopause sind häufig. Dennoch gilt: Wenn der Haarausfall sehr plötzlich auftritt, stark ausgeprägt ist oder über mehrere Monate anhält, sollte ein Hausarzt oder ein Trichologe konsultiert werden.
Abschließende Gedanken
Haarausfall in der Perimenopause ist belastend, wird aber noch immer selten offen thematisiert. Dabei ist er ein häufiger Bestandteil dieser hormonellen Umstellung.
Mit zunehmendem Bewusstsein wächst auch das Verständnis dafür, wie sich die Perimenopause auf das Haar auswirkt. Eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, gezielter Pflege und langfristiger Unterstützung kann helfen, die Haarqualität in dieser Phase zu stabilisieren.
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- Biotin, Selen & Zink: Tragen zum Erhalt normaler Haare bei
- Leckerer Apfelgeschmack: Kein Tablettenschlucken nötig
- Nur 15 Kalorien: Pro Portion
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Quelle/Foto: NYARY PR
