Italienische Lebenskunst und die Suche nach dem eigenen Glück: «Das Leuchten der kleinen Momente» erscheint am 17. Juli

In ihrem neuen Roman «Das Leuchten der kleinen Momente. Wie ich nach Italien reiste und mich selbst fand» (ET: 17.07) verbindet Sabine Steck mediterranes Lebensgefühl mit einer Frage, die viele Frauen in der Lebensmitte beschäftigt: Was passiert, wenn man jahrelang für andere da war und irgendwann spürt, dass die eigenen Wünsche auf der Strecke geblieben sind? Dabei erzählt sie nicht von einem radikalen Neuanfang, sondern von den kleinen Momenten, die den Blick auf das eigene Leben verändern können.

Ein altes, verwunschenes Hotel in den venetischen Hügeln, in seinem Garten ein beeindruckendes grünes Labyrinth – als Nina die Villa Primaluna zum ersten Mal sieht, verschlägt es ihr die Sprache. Eigentlich sollte sie jetzt woanders sein, gemeinsam mit ihrem Mann, eine Reise zu ihrem fünfzigsten Geburtstag. Doch nun ist sie allein hier, in ihrem Sehnsuchtsland, und wünscht sich, endlich etwas Zeit für sich zu haben. Nina begegnet Consilia, die dieses Hotel seit Jahrzehnten führt. Eine weise alte Frau, deren Leben so ganz anders ist als ihr eigenes. Und obwohl sie anfangs zögert, sich Consilia ganz zu öffnen, spürt sie bald, dass diese Reise mehr für sie bereithält als Entspannung und gutes Essen. Vielleicht gibt es hier, an diesem besonderen Ort, endlich einen Weg aus der Leere, die sie schon so lange in sich fühlt. Vielleicht ist im Labyrinth die Antwort auf die Frage verborgen, die sie schon zu lange meidet. Und vielleicht findet sie endlich, was sie schon so lange sucht: sich selbst.

«Das Leuchten der kleinen Momente» erzählt vor der atmosphärischen Kulisse Norditaliens von der Kraft echter Begegnungen, der Sehnsucht nach Entschleunigung und davon, wie sich Lebenswege manchmal gerade dann verändern, wenn man aufhört, alles kontrollieren zu wollen.

Quelle/Foto: Piper Verlag GmbH