In Erpressen erlaubt von Sacha Jacqueroud verschwinden Firmenbosse spurlos und ein Attentat wird auf den Bundesrat verübt. Erneut hält die ganze Schweiz den Atem an und schaut besorgt nach Bern.
In ihrem zweiten Fall, der unabhängig vom Vorgänger Buch genossen werden kann, trifft die Journalistin Desiree Winter auf ein altbekanntes Gesicht: Ihr ehemaliger Praktikant Noël Affolter ist nun Sprecher der teilprivatisierten Schweizer Post. Journalistischer Hochverrat, wie Desiree findet. Während sie ihre persönlichen Belange mit Noël versucht beiseite zu schieben, verschwindet der CEO der Post spurlos und der schweizerische Bundesrat entgeht nur knapp einem Anschlag.
Desiree begibt sich auf Spurensuche und schaut hinter die Fassade der halbstaatlichen Unternehmen. Sacha Jacqueroud erzählt in seinem Kriminalroman realitätsnah von Gewinnern, Verlierern und Tätern, für die „Erpressen erlaubt“ scheint.
Sacha Jacqueroud: Jede große Geschichte beginnt im Kleinen. Sacha Jacqueroud ist Verleger und Chefredaktor dreier Regionalzeitungen im Großraum Bern. Er schreibt Geschichten aus dem Leben. Als Quelle nutzt der Journalist Recherchen seiner täglichen Arbeit. Er trifft und spricht lieber mit den Menschen der Region, als im Büro über digitale Kanäle zu arbeiten. Daraus entstehen Ideen für Artikel, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Die Menschen der Region vertrauen ihm heikle Umstände und Probleme an. Für manche davon verlässt er den Journalismus und wird zum Krimiautor. So ist auch diese Serie um die Journalistin Desiree Winter entstanden.
Quelle/Foto: Neptun Verlag
