In „Die Stimmen der Nacht“ verwebt die nigerianische Autorin Tochi Eze ein Liebespaar mit den Spannungen des Kolonialismus Mitte des 20. Jahrhunderts. Eine Familiengeschichte, die bis ins neue Jahrtausend reicht.
Im nigerianischen Lagos der 1960er Jahre, einer Stadt voller elektrisierender Energie, trifft die selbstbewusste Margaret den Briten Benjamin, der in Lagos auf der Suche nach seinen nigerianischen Wurzeln ist. Trotz der vielen kulturellen Klüfte, die die beiden trennen, verlieben sich Margaret und Benjamin ineinander. Doch die kolonialen Unterdrückungen vor 100 Jahren und Margarets labile Psyche sorgen für den Bruch zwischen den beiden.
Jahrzehnte später, 2005, lebt Margaret in einer exklusiven Wohnanlage, während Benjamin alleine im amerikanischen Atlanta wohnt. Deren gemeinsame Enkel bringen das glücklich getrennte Paar zumindest räumlich wieder näher. Nun werden sie mit der Herausforderung konfrontiert, lange verdrängte Geheimnisse aufzuarbeiten, um in der Familie für Klarheit zu sorgen.
„Die Stimmen der Nacht“ ist eine mitreißende Familiensaga zwischen Nigeria, Großbritannien und den USA, ein Roman über Schuld, Glaube und kulturelle Identität – und die Stärke der Frauen in einer patriarchalen Welt.
Quelle/Foto: Pfaueninsel
