Razorlight „Planet Nowhere“ ab 25.10. im Handel

Zum ersten Mal seit 2008 veröffentlichen Razorlight Musik in der Besetzung, die legendäre Songs wie „America“, „Wire to Wire oder „Golden Touch“ hervorgebracht hat. „Planet Nowhere“ erscheint am 25.10. über V2 Records / Bertus und durch den Sound wird man direkt zurück in die 2000er transportiert. Johnny Borell, Björn Ågren, Carl Dalemo und Andy Burrows setzen dort an, wo sie 2008 aufgehört haben. Jedoch war der Weg zurück zum locker flockigen Razorlight Sound nicht einfach, auch wenn es auf „Planet Nowhere“ so klingt. 

 

Seit der Wiedervereinigung des Line-Ups der 2000er haben Razorlight eine ausverkaufte Headline-Tournee absolviert, die auch eine Show im Londoner Eventim Apollo beinhaltete, und spielten Konzerte als Gäste von Muse, Kaiser Chiefs und James. Aber der stets ehrgeizige Johnny Borell forderte sich selbst heraus: „Wer will schon eine Greatest Hits Band sein?“ Also heckte er einen Plan aus und buchte Ende 2023 eine fünftägige Session mit dem legendären Produzenten Youth (The Verve, James) in dessen Space Mountain Studio in Spanien. Youth wusste, vor welcher Herausforderung sie standen, und sagte ihnen: „Razorlight ist doch ganz einfach, oder? Eine treibende Bassline, treibende Drums und eine Geschichte“.

Jedoch war es, wie so häufig, nicht so einfach. Nach vier Tagen hatten sie einen Haufen Ideen, aber nichts, was wirklich vielversprechend war. Und dann, so erinnert sich Johnny, erwuchs doch noch etwas Gutes, auch wenn es erst nicht so aussah:

„Ich war unten in der Barranca gewesen und kam zurück, um das Studio leer vorzufinden. Also nahm ich diesen seltsamen Sechssaiter-Bass-Gitarren-Hybriden, den ich noch nie gesehen hatte, und schrieb dieses Ding. An unserem letzten Abend fing ich an, es mit den Jungs zu spielen. Das Schlagzeug war hart, der Bass dröhnte. Es klang wie Scheiße. Absolute Scheiße. Aber Youth war da und versuchte alles, um den Song zum Laufen zu bringen. Aber der Track wollte einfach nicht. Wir gaben nicht auf und von einem Augenblick auf den nächsten erhob sich der Song wie eine Statue, die sich aus dem Marmor schält.“

Dieser Song war die erste Single „Scared of Nothing“, der die Kreativität für den Rest des Albums freisetzte und als Kick Start für „Planet Nowhere“ diente.

Auf „Scared of Nothing“ folgte die zweite Single „Empire Service“ und nun die dritte Auskopplung „Zombie Love“. Johnny Borell wollte „irgendwo zwischen Outkast, Midnite Vultures und The Pixies“ landen. Mit seiner Mischung aus punkigem Indie, leichtfüßigen Rhythmen und Vintage-Synth Texturen reiht sich der Song in dieser Riege genau ein.

Quelle/Foto: V2 Records / Bertus