Trauma verstehen und bewältigen – Expertenwissen vom Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut Dr. Frank Schneider

Traumata sind zweifellos eines der großen Probleme unserer Gegenwart. Dennoch erfahren Menschen mit psychischen Erkrankungen, also auch solche mit Traumafolgestörungen, immer noch allzu oft gesellschaftliche Stigmatisierung. Es ist für viele Betroffene nach wie vor schwer, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen und offen mit ihrer Erkrankung umzugehen. Prof. Dr. Dr. Schneider ist überzeugt: Beides wird umso eher möglich, je informierter diese Menschen und ihre Angehörigen und Freunde sind.

Mit seinem im Juni erscheinenden Buch „Das erschütterte Ich“ hat er ein Standardwerk geschrieben, dass zur Aufklärung über Trauma und Traumabewältigung beiträgt.

Dr. Frank Schneider war Professor für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der RWTH Aachen, Direktor am Institut für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich und Ärztlicher Direktor am Uniklinikum Düsseldorf. Gegenwärtig ist er an der Universität Düsseldorf tätig. Schneider war Präsident und ist Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

Dieses Fachwissen macht ihn zum herausragenden Experten für das Thema. Im Buch räumt er mit Fehlannahmen auf und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen:

  • Wer ist besonders anfällig für eine PTSD-Erkrankung?
  • Was sind die Anzeichen für ein Trauma oder eine posttraumatische Belastungsstörung?
  • Was passiert in unserem Körper vor, während und nach einer Traumatisierung?
  • Ist Trauma vererbbar?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, was kann z. B. gegen Angst, Flashbacks und Intrusionen getan werden?
  • Was ist Resilienz?
  • Und wie kann man einer Traumatisierung vorbeugen?

Anhand von Fällen aus seinem Praxis-Alltag gibt Prof. Dr. Dr. Schneider einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten von Traumatisierungen. Wichtig ist ihm dabei, dass er ausschließlich Therapien vorstellt, die in den wissenschaftlichen Leitlinien als empfehlenswert genannt und auch von der Krankenkasse finanziert werden.

Informierend, immer zugänglich und auch berührend vermittelt er wichtige Grundlagen und praktische Hilfen zur Bewältigung von Traumata, sodass das Buch für betroffene und unterstützende Personen gleichermaßen nützlich ist.

„Das erschütterte Ich“ erscheint am 2. Juni 2024.

Quelle/Foto: Verlagsgruppe Droemer Knaur