Wie stark beeinflusst die Stimmung den Geschmack von Schokolade? Eine Untersuchung der Universität Würzburg zeigt: Positive Emotionen lassen Schokolade intensiver schmecken, Traurigkeit hingegen schwächt das Aroma ab. Verliebtheit zählt zu den Stimmungen, die die Wahrnehmung besonders stark beeinflussen können. So entfaltet Schokolade ihren Geschmack also nicht nur durch Zutaten, sondern auch durch Emotionen. An dieser Verbindung setzt Neuhaus mit der Valentinskollektion 2026 an. Gemeinsam mit dem Michelin-prämierten Koch Thierry Theys und seiner Frau Sofie hat die belgische Manufaktur drei neue Pralinenherzen entwickelt, die Genuss und Gefühl miteinander verbinden.
In den Würzburger Experimenten wurden Proband:innen mit emotionalen Filmclips in verschiedene Stimmungen versetzt. Wer sich traurig fühlte, bewertete Schokolade deutlich weniger intensiv; wer positive Emotionen erlebte, nahm Süße und Aromen reicher und lebendiger wahr. Die Forschenden stellten zudem fest, dass selbst Milchschokolade mit geringerem Kakaoanteil eine stärkere stimmungsaufhellende Wirkung zeigte als dunklere Sorten – ein Effekt, der nicht auf Inhaltsstoffe zurückgeht, sondern auf psychologische Faktoren wie Erwartungen und die emotionale Verarbeitung von Süße. Parallel zeigt sich in Beziehungen, dass Menschen Aromen selten gleich wahrnehmen. Was die eine Person als cremig und angenehm erlebt, empfindet die andere als zu süß oder zu intensiv. Paare haben selten identische Vorlieben – meist passt man sich an und ergänzt einander. Diese Dynamik spiegelt sich auch in der Entstehung der diesjährigen Valentinstags-Kollektion von Neuhaus wider. Gemeinsam mit dem mit einem Stern ausgezeichneten Koch Thierry Theys und seiner Frau Sofie Willemarck entstanden drei herzförmige Pralinen, die unterschiedliche geschmackliche Perspektiven zusammenführen. Zwei der Herzen entwickelten die beiden unabhängig voneinander: Thierry schuf ein dunkles Herz für Sofie, während Sofie ein sanfteres Milchherz für Thierry entwarf. Das dritte, leuchtend rote Herz entstand schließlich in gemeinsamer Arbeit – als aromatische Schnittstelle beider Handschriften. Als Erfinder der belgischen Praline steht Neuhaus seit 1857 für eine Chocolatier-Tradition, die natürliche Zutaten bewusst komponiert, um Gefühle zu vermitteln – von fruchtigen und cremigen Noten bis zu intensiven, nussigen Akzenten. „Liebe entsteht nicht aus Gleichheit, sondern durch Ergänzung. Genau diese Balance übersetzen wir in Geschmack“, sagt Isabelle Kimmerle, Country Managerin Deutschland und Österreich bei Neuhaus.
Wenn Geschmäcker auseinandergehen und dennoch zusammenpassen
Ob fruchtig, cremig, nussig oder intensiv: In vielen Beziehungen treffen sehr unterschiedliche Vorlieben aufeinander. Die Valentinskollektion 2026 greift diese Vielfalt auf und erzählt sie über drei Herzen, die jeweils eine eigene Geschmacksrichtung verkörpern. Das „Red Heart“ bringt eine lebendige Himbeer-Ganache mit einer dezenten Chilinuance zusammen; der knusprige Pecan-Vanille-Biscuit verleiht dem Herz zusätzliche Tiefe und macht es ideal für alle, die frische, spielerische Aromen mögen. Das „Milk Heart“ steht für cremige Wärme: Vollmilchschokolade, gesalzener Butterkaramell und eine feine Mandelpraline schaffen einen weichen, vertrauten Genussmoment. Das „Dark Heart“ richtet sich an Liebhaber:innen intensiver Noten – eine aromatische Spekulatius-Haselnusspraline trifft hier auf eine frische Mandarinen-Ganache und sorgt für Charakter und Eleganz. Gemeinsam zeigen die drei Herzen, wie unterschiedlich Liebe schmecken kann und wie leicht sich Gegensätze zu einem gemeinsamen Genussmoment verbinden lassen. „Paare müssen nicht dieselben Vorlieben teilen. Wichtig ist, dass die Zutaten im Zusammenspiel funktionieren“, so die Country Managerin. „Unsere Kollektion macht erlebbar, wie facettenreich Harmonie sein kann.“
Aromenvielfalt, die Beziehungen widerspiegelt
Die Aromenauswahl der Valentinskollektion knüpft an eine lange Chocolatier-Tradition an.. Neben den drei Limited-Edition-Herzen umfasst die Kollektion weitere Varianten, die fruchtige, cremige, nussige oder intensivere Noten aufgreifen und so unterschiedliche Vorlieben berücksichtigen. „Wir wollten Aromen wählen, die sich nicht angleichen, sondern miteinander tanzen“, erklärt Kimmerle. Sie fährt fort: „Cremige Sorten bringen eine weiche, ruhige Note ein, dunklere und intensivere Profile verleihen Tiefe. Fruchtige Komponenten sorgen für Leichtigkeit und nussige Elemente für Wärme. Entscheidend ist, dass all diese Gegensätze im Zusammenspiel stimmig bleiben.“
Persönlich statt perfekt: Die neue Flexibilität beim Schenken
Ein zentrales Element der diesjährigen Kollektion sind die Geschenkverpackungen, die komplett individuell bestückt werden können. So lässt sich eine Auswahl zusammenstellen, die sich auf den Geschmack der beschenkten Person bezieht, nicht auf eine vordefinierte Kombination. Die Boxen ermöglichen es, verschiedene Genusswelten miteinander zu verbinden oder gezielt Kontraste zu setzen. „Das Zusammenstellen wird selbst zum Akt der Zuneigung“, so die Pralinenexpertin. „Man entscheidet bewusst, was zur anderen Person passt und genau dadurch entsteht ein Geschenk, das persönlicher ist als jede vorgefertigte Auswahl. Für diejenigen, die sich lieber überraschen lassen wollen, haben wir natürlich auch schon Geschenkboxen vorbereitet.“ Die Valentinsboxen sind um ein modernes Herzmotiv herum gestaltet, das die Schönheit zweier Menschen zelebriert, die zusammenkommen. So wie jede Beziehung von Kontrasten und Harmonie geprägt ist, fängt das mehrschichtige Motiv den Moment ein, in dem zwei Welten zu einer gemeinsamen Geschichte verschmelzen. Es entsteht Wärme, Eleganz und Einzigartigkeit.
Neuhaus – belgische Chocolatier-Kultur für den Valentinstag 2026
Die Valentinskollektion verbindet handwerkliche Tradition mit modernen Erkenntnissen zu Geschmack und Emotion. Sie ist vom 19. Januar bis 16. Februar 2026 in Neuhaus-Boutiquen, im Onlineshop und im Premiumhandel erhältlich.
Quelle/Foto: FULLSTOP PUBLIC RELATIONS
