Rosenwasser fürs Gesicht: Warum Rosenhydrolat gerade jetzt ein Beauty-Favorit ist
Wenn draußen die Temperaturen sinken und drinnen die Heizung läuft, verändert sich auch das Hautgefühl: Die Haut wirkt schneller trocken, gespannt oder empfindlich. Gerade in der kalten Jahreszeit darf die Pflegeroutine deshalb gerne etwas sanfter und feuchtigkeitsspendender werden. Rosenwasser gehört dabei zu den Beauty-Klassikern – wichtig ist aber, dass je nach Hauttyp ein Rosenwasser oder hochwertigeres Rosenhydrolat eingesetzt wird.
Wo ist denn da der Unterschied?
Die Begriffe werden häufig synonym verwendet, ganz dasselbe müssen sie jedoch nicht sein.
Echtes Rosenhydrolat entsteht unmittelbar bei der Wasserdampfdestillation der Rosenblüten. Dabei gehen wasserlösliche und feinste aromatische Bestandteile der Rose in das Pflanzenwasser über.
Als Rosenwasser werden dagegen auch Produkte bezeichnet, bei denen Wasser nachträglich mit Rosenöl, Aroma oder anderen Duftstoffen versetzt wurde. Sie sind daher nicht automatisch mit einem durch Destillation gewonnenen Rosenhydrolat vergleichbar.
Wer ein möglichst ursprüngliches Rosenwasser für das Gesicht sucht, sollte deshalb nicht nur auf die Bezeichnung auf der Vorderseite schauen, sondern auch einen Blick auf die INCI-Liste und die Art der Herstellung werfen.
Was kann Rosenhydrolat für die Haut?
Rosenhydrolat ist eine besonders sanfte Ergänzung nach der Reinigung. Es erfrischt, spendet Feuchtigkeit und hinterlässt gerade bei empfindlicher Haut ein angenehm beruhigtes und ausgeglichenes Gefühl. Anders als hochkonzentriertes ätherisches Rosenöl lässt sich Rosenhydrolat besonders mild in wasserbasierte Pflegeformulierungen integrieren. Damit passt es auch wunderbar zu einer minimalistischen Pflegeroutine – gerade dann, wenn die Haut in der kalten Jahreszeit nicht unnötig belastet werden soll.
Für welche Hauttypen eignet es sich?
Empfindliche Haut: Die milde Form des Hydrolats macht Rosenwasser besonders empfehlenswert für sensible Pflegeroutinen.
Trockene Haut: Rosenhydrolat ergänzt eine Pflege, bei der Feuchtigkeit und Regeneration im Vordergrund stehen.
Reife Haut: Als leichter, erfrischender Pflegeschritt vor Serum, Gesichtsöl oder Creme lässt sich Rosenwasser unkompliziert in die tägliche Routine integrieren.
Gestresste Haut: Eine reduzierte, alkoholfreie Formulierung kann hier besonders interessant sein. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf die Duftstoff-Allergene in der INCI-Liste.
Normale und Mischhaut: Auch ausgeglichene Haut profitiert von der leichten, erfrischenden Tonisierung, die wunderbar auch als Make-up Entferner oder Teil eines Double-Cleansings einsetzbar ist.
Wie wende ich es richtig an?
Rosenhydralat bzw. Rosenwasser wird klassisch nach der Reinigung und vor Serum, Gesichtsöl oder Creme angewendet. Ein Tonic wird dafür als feiner Sprühnebel auf Gesicht, Hals und Dekolleté gegeben. Es erfrischt die Haut, schenkt Feuchtigkeit und bereitet sie auf die nachfolgenden Pflegeschritte vor.
Und Rosenwasser muss nicht nur morgens und abends zum Einsatz kommen: Am Schreibtisch, nach einem langen Tag oder unterwegs sorgt schon ein kurzer Sprühstoß für einen kleinen Frischemoment – sogar über dem Make-up.
Lieber mit oder ohne Alkohol?
Gerade bei sensibler oder trockener Haut lohnt sich ein genauer Blick auf die Formulierung. Alkohol wird in Kosmetik unter anderem als Lösungsmittel, Konservierungshilfe oder für ein schnell trocknendes, leichtes Hautgefühl eingesetzt.
Je nach Alkoholart, Konzentration und Gesamtformulierung kann ein hoher Anteil bestimmter Alkohole für empfindliche oder trockene Haut jedoch weniger angenehm sein und das Gefühl von Trockenheit oder Spannung verstärken.
Ein alkoholfreies Gesichtswasser setzt deshalb auf eine andere Art der Tonisierung: sanft erfrischen und pflegen, ohne das charakteristische entfettende Hautgefühl alkoholreicher Toner.
Wichtig bei der INCI: Mit „Alkohol“ ist bei Gesichtswasser in der Regel Ethanol gemeint, das als Alcohol oder Alcohol Denat. aufgeführt wird. Benzyl Alcohol dagegen ist ein zugelassener Konservierungsstoff und nicht mit Ethanol gleichzusetzen.
Das BARAU Blossom Tonic ist alkoholfrei und für empfindliche Haut getestet und geeignet. Die Formulierung kombiniert Bio-Rosenhydrolat, Bio Aloe Vera und Bio Mangoextrakt, ganz ohne Duftstoffe oder ätherischen Ölen.
Worauf sollte man beim Kauf noch achten?
Ein Blick auf die Zutatenliste verrät oft mehr als die Produktbezeichnung.
Rosenhydrolat in der INCI-Liste: Je weiter vorne Rosa Damascena Flower Water aufgeführt wird, desto größer ist grundsätzlich sein Anteil an der Rezeptur.
Auf die Herstellung achten: Ein durch Destillation gewonnenes Rosenhydrolat ist etwas anderes als Wasser, dem lediglich Rosenaroma oder Duft zugesetzt wurde.
Duftstoff-Allergene beachten: Auch natürliche ätherische Öle können Allergene wie Limonene oder Linalool enthalten. Wer sehr empfindlich reagiert, sollte deshalb die INCI-Liste genau ansehen.
BARAU Blossom Tonic
Bio Rosenhydrolat, Bio Aloe Vera & Bio Mangoextrakt
Alkoholfreies Gesichtswasser für die tägliche Pflegeroutine
100 ml | 49,90 €
BARAU Mild Cream
Bio-Gesichtscreme mit Bio-Rosenhydrolat und Meereskollagen
Feuchtigkeitspflege für die tägliche Routine
50 ml | 69,90 €
Quelle/Foto: NYARY PR
